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7.7 Leistungsmerkmale für gehenden Amtsverkehr

7.7.1 Wahlwiederholung (LNR)

Definition

Bei jedem Gesprächsaufbau in gehender Richtung erfolgt eine Speicherung der gewählten Rufnummer. Das System speichert bei optiset E-Endgeräten mit Display jeweils die drei zuletzt gewählten Rufnummern ab.
Durch Betätigen der Wahlwiederholungstaste können diese Rufnummern gezielt aufgerufen und erneut für einen Gesprächsaufbau verwendet werden.
Bei einmaligem Tastendruck erfolgt die Wahl der zuletzt gewählten Rufnummer.
Bei zweifachem Tastendruck erfolgt die Wahl der vorletzten Rufnummer.
Bei dreifachem Tastendruck erfolgt die Wahl der am längsten gespeicherten Rufnummer.
Bei Verwendung von optiset E-Endgeräten ohne Display wird nur die zuletzt gewählte Rufnummer gespeichert.

Modellabhängige Daten

Thema 
Pro 
Com 
Point 
One 
Start 
LM verfügbar in 
x 
x 
x 
x 
x 
HW-Voraussetzungen 
UP0/E-Endgerät mit Display 
SW-Voraussetzungen 
ab Rel. 1.0 
ab Rel. 1.0 
ab Rel. 1.0 
ab Rel. 1.0 
ab Rel. 1.0 
Max. Länge der gespeicherten Nummer 
25 Stellen+Kennzahl 
Max. Anz. d. Einträge 

Abhängigkeiten/Einschränkungen

Thema 
Abhängigkeit/Einschränkung 
LNR 
MFV-Zeichen werden nicht als Wahlinformation angesehen und somit nicht abgelegt. 
Eine Ausnahme bilden Mobiltelefone, da die MFV-Zeichen im internen Wahlwiederholungsspeicher abgelegt werden.  
Codeschloss 
Bei akt. Codeschloss ist keine Wahlwiederholung möglich. 
Interngespräche 
Das Aufbauen von Interngesprächen beeinflusst nicht den Wahlwiederholungsspeicher. 
Kurzwahl Zentral 
Bei Benutzung von Kurzwahlnummern wird der Wahlwiederholungsspeicher überschrieben. 
Endgeräte ohne Display 
Nur Speicherung der zuletzt gewählten Rufnummer möglich. 

Einrichtungsmöglichkeiten

Das Leistungsmerkmal muss nicht explizit eingerichtet werden.

LM-Check durchführen

Das Leistungsmerkmal wird wie folgt auf einwandfreie Funktion überprüft:

Schritt 
Tätigkeit 
1. 
Eine externe Verbindung aufbauen.  
2. 
Externe Verbindung auslösen. 
3. 
Eine weitere externe Verbindung aufbauen und auslösen. 
4. 
Wahlwiederholungstaste betätigen. Durch mehrmaliges Betätigen der WW-Taste kann zwischen den gespeicherten Rufnummern gewechselt werden. 
5. 
Die gewünschte Rufnummer wird nach einer kurzen Wartezeit angewählt. 

7.7.2 Kurzwahl zentral (KWZ)

Definition

Häufig benötigte Rufnummern können im Systemspeicher hinterlegt werden. Jede Nummer wird dann durch eine kurze Kennzahl vertreten, die anstelle der vollständigen Rufnummer benutzt werden kann.

Kurzwahlnummern sind im System vordefiniert. Die Kennzahlen können bei jeder Teilnehmerstelle gewählt werden, die einer KWZ-Gruppe zugewiesen ist.

Zum Programmieren einer "Wahlpause" und einer MFV-Umschaltung wird die Wahlwiederholungstaste bzw. die "#"- Taste verwendet.

Modellabhängige Daten

Thema 
Pro 
Com 
Point 
One 
Start 
LM verfügbar in 
x 
x 
x 
x 
x 
HW-Voraussetzungen 
SW-Voraussetzungen 
ab Rel. 1.0 
ab Rel. 1.0 
ab Rel. 1.0 
ab Rel. 1.0 
ab Rel. 1.0 
KWZ-Einträge im System 
1000 
1000 
300 
300 
300 
Max. Länge des KWZ-Eintrages 
25 Stellen 
6stellige Amtskennzahl 
25 Stellen 
25 Stellen 
25 Stellen 
25 Stellen 

Abhängigkeiten/Einschränkungen

Thema 
Abhängigkeit/Einschränkung 
Ext.Rufnummern 
KWZ-Ziele können nur externe Rufnummern enthalten. 
Ext.Rufnummern 
Die externe Rufnummer muss mit Richtungs- bzw. Belegungskennzahl eingegeben werden. 
Rufnummernumwertung in Namen 
Jedem Kurzwahlziel kann ein Name zugeordnet werden 
Gemeinschaftsanlage 
Wird eine Gemeinschaftsanlage über Amtsberechtigungen realisiert, erfolgt keine Prüfung auf ein berechtigtes Belegen von Leitungen. Wird KWZ ausgeführt, belegt das System automatisch die nächste freie Leitung, unabhängig davon, ob der Teilnehmer diese Leitung belegen darf oder nicht. Folge ist, das beim B-Teilnehmer eventuell die falsche Anlagenrufnummer angezeigt wird. 
Aus diesem Grund sollte eine Gemeinschaftsanlage immer über VBZ-Gruppen realisiert werden. 
Türsprechstelle 
Die Türsprechstelle kann keine KWZ abrufen. 

Einrichtungsmöglichkeiten

Das Leistungsmerkmal kann eingerichtet werden mit:

Hicom Assistant T / Hicom Assistant E

LM programmieren über Hicom Assistant T

Das Leistungsmerkmal wird über Hicom Assistant T wie folgt eingerichtet:

Schritt 
Tätigkeit 
1. 
KWZ einrichten  
2. 
12-1 => Zentrale Kurzwahl - KWZ Rufnummer 
3. 
KWZ-Ziel eingeben. 
4. 
Zielrufnummer mit Richtungskennzahl eingeben. 
5. 
Name für KWZ-Ziel einrichten  
6. 
12-2 => Zentrale Kurzwahl - KWZ Namen 
7. 
KWZ-Ziel eingeben 
8. 
Namen über Tastatur am optiset E memory eingeben. 

LM programmieren über Hicom Assistant E

Das Leistungsmerkmal wird über Hicom Assistant E wie folgt eingerichtet:

Schritt 
Tätigkeit 
1. 
KWZ einrichten  
Einstellungen 
2. 
Systemparameter 
3. 
Zentrale Kurzwahl 
4. 
Bei dem gewünschten Kurzwahlziel Richtungskennzahl, Rufnummer 
und Namen eingeben. 

LM-Check durchführen

Das Leistungsmerkmal wird wie folgt auf einwandfreie Funktion überprüft:

Schritt 
Tätigkeit 
1. 
Kurzwahlziel einrichten. 
2. 
Kurzwahlziel über Kennzahl (*7 + Zielnummer) oder über Taste + Zielnummer, abrufen. 
3. 
Die externe Verbindung wird aufgebaut. 

7.7.3 Kurzwahl zentral in Gemeinschaftsanlagen

Definition

Mit diesem Leistungsmerkmal können KWZs gezielt in Abhängigkeit von den Verkehrsbeziehungsgruppen ausgewählt werden. Dazu kann über den Hicom Assistant E Office oder die Systemverwaltung ein Bereich von KWZ zu Verkehrsbeziehungsgruppen zugeordnet werden.

Wählt dann ein Teilnehmer eine KWZ, wird die dazugehörige VBZ-Gruppe ermittelt. Daraus leitet sich ab, ob der Teilnehmer dazu berechtigt ist, diese KWZ zu wählen. Bei fehlender Berechtigung wird die Wahl mit einer Fehlermeldung abgewiesen.

Die KWZ-Bereiche können sich in den VBZ-Gruppen überschneiden.

Modellabhängige Daten

Thema 
Pro 
Com 
Point 
One 
Start 
LM verfügbar in  
x 
x 
x 
x 
x 
HW-Voraussetzungen  
SW-Voraussetzungen  
ab Rel. 2.2 
ab Rel. 2.2 
ab Rel. 2.2 
ab Rel. 2.2 
ab Rel. 2.2 
KWZ-Einträge im System  
1000 
1000 
300 
300 
300 
Max. Länge des KWZ-Eintrages  
25 Stellen 
6stellige Amtskennzahl 
25 Stellen 
25 Stellen 
25 Stellen 
25 Stellen 

Abhängigkeiten/Einschränkungen

Thema 
Abhängigkeit/Einschränkung 
Ext. Rufnummern 
KWZ-Ziele können nur externe Rufnummern enthalten. 
Ext. Rufnummern 
Die externe Rufnummer muss mit Richtungs- bzw. Belegungskennzahl eingegeben werden. 
Rufnummernumwertung in Namen 
Jedem Kurzwahlziel kann ein Name zugeordnet werden. 
Gemeinschaftsanlage 
Wird eine Gemeinschaftsanlage über Amtsberechtigungen realisiert, erfolgt keine Prüfung auf ein berechtigtes Belegen von Leitungen. Wird KWZ ausgeführt, belegt das System automatisch die nächste freie Leitung, unabhängig davon, ob der Teilnehmer diese Leitung belegen darf oder nicht. Folge ist, das beim B-Teilnehmer eventuell die falsche Anlagenrufnummer angezeigt wird. 
Aus diesem Grund sollte eine Gemeinschaftsanlage immer über VBZ-Gruppen realisiert werden. 
Türsprechstelle 
Die Türsprechstelle kann keine KWZ abrufen. 
VBZ-Gruppen 
Es ist nicht möglich, mehrere KWZ-Bereiche einer VBZ-Gruppe einzutragen. 
VBZ-Grupen 
Standardmäßig sind alle KWZ-Nummern der VBZ-Gruppe 1 zugeordnet.  

Einrichtungsmöglichkeiten

Das Leistungsmerkmal kann eingerichtet werden mit:

Hicom Assistant T / Hicom Assistant E Office

LM programmieren über Hicom Assistant T

Das Leistungsmerkmal wird über Hicom Assistant T wie folgt eingerichtet:

Schritt 
Tätigkeit 
1. 
KWZ einrichten  
2. 
18-3 VBZ-Gruppe 
3. 
18-3-1 KWZ-Bereich einer VBZ-Gruppe zuordnen. 
4. 
18-3-1-3 KWZ-Zuordnung treffen 
5. 
12-1 => Zentrale Kurzwahl - KWZ Rufnummer 
6. 
KWZ-Ziel eingeben. 
7. 
Zielrufnummer mit Richtungskennzahl eingeben. 
8. 
Name für KWZ-Ziel einrichten  
9. 
12-2 => Zentrale Kurzwahl - KWZ Namen 
10. 
KWZ-Ziel eingeben 
11. 
Namen über Tastatur am optiset E memory eingeben. 

LM programmieren über Hicom Assistant E

Das Leistungsmerkmal wird über Hicom Assistant E Office wie folgt eingerichtet:

Schritt 
Tätigkeit 
1. 
KWZ einrichten  
Einstellungen 
2. 
Systemparameter 
3. 
Zentrale Kurzwahl 
4. 
Bei dem gewünschten Kurzwahlziel Richtungskennzahl, Rufnummer 
und Namen eingeben. 
5. 
Unter "Berechtigungen/VBZ-Gruppenzuordnung" den KWZ-Bereich administrieren. 

LM-Check durchführen

Das Leistungsmerkmal wird wie folgt auf einwandfreie Funktion überprüft:

Schritt 
Tätigkeit 
1. 
Kurzwahlziel einrichten.  
2. 
Kurzwahlziel über Kennzahl (*7 + Zielnummer) oder über Taste + Zielnummer, abrufen.  
3. 
Die externe Verbindung wird aufgebaut.  

7.7.4 Kurzwahl individuell im System (KWI)

Definition

Der Teilnehmer kann für häufig gewählte Rufnummern eine eigene Kurzwahlliste anlegen.

In der Systemdatenbank können externe Nummern programmiert werden. Der Zugang hängt von den Wahlberechtigungen des Teilnehmers ab. Vor Eingabe der Rufnummer muss die Richtungskennzahl eingegeben werden.

Modellabhängige Daten

Thema 
Pro 
Com 
Point 
One 
Start 
LM verfügbar in 
x 
x 
x 
x 
x 
HW-Voraussetzungen 
SW-Voraussetzungen 
ab Rel. 1.0 
ab Rel. 1.0 
ab Rel. 1.0 
ab Rel. 1.0 
ab Rel. 1.0 
Max. KWI-Einträge pro Teilnehmer 
10 
10 
10 
10 
10 
Max. Länge des KWI-Eintrages 
25 Stellen + Kennzahl 
Max. Anzahl der KWI-Einträge im System 
2000 
2000 
300 
300 
300 

Abhängigkeiten/Einschränkungen

Thema 
Abhängigkeit/Einschränkung 
Endgeräte ohne Display 
Endgeräte ohne Display müssen nach der Eingabe der Rufnummer auf den Quittungston warten. 
Analoge Endgeräte (mit IWV), 
S0-Endgeräte 
KWI ist nicht möglich.  
Interne Rufnummern, Leistungsmerkmale 
Es können keine internen Rufnummern oder Leistungsmerkmale gespeichert werden. 
optiset E 
Bei optiset E-Endgeräten können die KWI unter zehn Kennzahlen oder unter den frei programmierbaren Tasten des Engerätes gespeichert werden 
Namenstasten, 
KWI-Speicher 
KWI-Ziele können solange belegt werden, bis der KWI-Speicher im System erschöpft ist. Der Speicher wird gemeinsam für Namenstasten und KWI-Ziele verwendet. 

Einrichtungsmöglichkeiten

Das Leistungsmerkmal muss nicht explizit eingerichtet werden.

LM-Check durchführen

Das Leistungsmerkmal wird wie folgt auf einwandfreie Funktion überprüft:

Schritt 
Tätigkeit 
1. 
Namenstaste einrichten. 
2. 
KWI-Ziel einrichten. 
3. 
KWI-Ziel wählen (programmierte Namenstaste betätigen). 

7.7.5 Art der Leitungsbelegung / Automatische Leitungsbelegung

Definition

Das System Hicom 150 E gestattet eine Amtsleitungsbelegung über die Leitungstasten oder Gesprächstasten eines optiset-Endgerätes.

Alternativ ist eine Leitungsbelegung über die Leitungs- oder Richtungskennziffern von allen Endgeräten aus möglich.

Die Belegung über Richtungskennziffer ist nicht über Richtungskennziffer und Richtungstaste möglich.

Nach dem Erkennen eines Belegungswunsches prüft das System die Verfügbarkeit einer freien Leitung im Amtsbündel. Ist eine Leitung frei, so wird sie belegt.

Modellabhängige Daten

Thema 
Pro 
Com 
Point 
One 
Start 
LM verfügbar in 
x 
x 
x 
x 
x 
HW-Voraussetzungen 
Amtsanschlussorgan 
SW-Voraussetzungen 
ab Rel. 1.0 
ab Rel. 1.0 
ab Rel. 1.0 
ab Rel. 1.0 
ab Rel. 1.0 

Abhängigkeiten/Einschränkungen

Thema 
Abhängigkeit/Einschränkung 
Leitungen 
Nicht vorhandene bzw. unbeschaltete Leitungen müssen in der Systemverwaltung ausgetragen werden. 
BUM 
Bei eingeschaltetem Codeschloss kann keine Leitungsbelegung stattfinden. 
Türsprechstelle 
Von der Türsprechstelle aus kann keine Leitung belegt werden. 
Halten/Parken 
Eine unbewählte oder teilbewählte Leitung kann nicht geparkt bzw. gehalten werden. 
Automatische Leitungsbelegung (Prime Line) 
optiset E entry und optiset E basic können dieses Leistungsmerkmal nicht nutzen.  
Automatische Leitungsbelegung (Prime Line) 
Bis einschließlich Release 2.2 (für Welt ohne USA) und Release 1.0 (nur für USA) gilt: Bei automatischer Leitungsbelegung müssen alle Leitungen in der Richtung 1 programmiert sein. Wird eine weitere Richtung eingetragen, muss zuerst die automatische Leitungsbelegung ausgeschaltet werden.  
Ab Release 2.2 SMR-H (für Welt ohne USA) und Release 1.0 SMR-R (nur für USA) gilt: Bei automatischer Leitungsbelegung können Leitungen auch in weitere Richtungen programmiert werden. Die Definition eines Überlaufes von Richtung 1 zu einer anderen Richtung ist nicht erlaubt. 

Einrichtungsmöglichkeiten

Das Leistungsmerkmal kann eingerichtet werden mit:

Hicom Assistant T / Hicom Assistant E

LM programmieren über Hicom Assistant T

Das Leistungsmerkmal wird über Hicom Assistant T wie folgt eingerichtet:

Schritt 
Tätigkeit 
1. 
Autom. Leitungsbelegung einrichten  
2. 
17-11 => Vernetzung - Automatische Leitungsbelegung 
3. 
Leitungstasten / Gesprächstasten einrichten  
*91 => Einstieg in die Tastenprogrammierung. 
4. 
Gewünschte Taste programmieren. 
5. 
Ausgewählte Taste als Leitungstaste / Gesprächstaste zuweisen. 
6. 
Richtungszuordnung  
7. 
17-12 => Vernetzung -Richtungszuordnung. 

LM programmieren über Hicom Assistant E

Das Leistungsmerkmal wird über Hicom Assistant E wie folgt eingerichtet:

Schritt 
Tätigkeit 
1. 
Autom. Leitungsbelegung einrichten  
Einstellungen 
2. 
Leitungen/Vernetzung 
3. 
Richtungsparameter 
4. 
Richtungszuordnung  
Einstellungen 
5. 
Leitungen/Vernetzung 
6. 
Leitungen 
7. 
Leitungstasten / Gesprächstasten einrichten  
Einstellungen 
8. 
Station einrichten 
9. 
Tastenprogrammierung 

LM-Check durchführen

Das Leistungsmerkmal wird wie folgt auf einwandfreie Funktion überprüft:

Schritt 
Tätigkeit 
1. 
Automatische Leitungsbelegung einrichten. 
2. 
Eine Nummer wählen. 
3. 
Die Amtsleitung wird automatisch belegt. 

7.7.6 Blockwahl

Definition

Die beim Wahlvorgang eingegebenen Ziffern werden in einem Block zusammengefasst, im System gespeichert und bei Erkennen der Vollständigkeit weitergeleitet.

Wenn innerhalb einer gewissen Zeit (Timer) keine Ziffer mehr eingegeben wird, so wird die zuletzt eingegebene Ziffer als letzte Ziffer des Rufnummernblocks interpretiert.

Nach Ablauf des Timers, d.h.nach Erkennen der letzten gewählten Ziffer, erfolgt der Wahlvorgang automatisch. Der Wahlvorgang kann auch manuell durch Eingabe des Wahlendekennzeichens "#" ausgelöst werden.

Modellabhängige Daten

Thema 
Pro 
Com 
Point 
One 
Start 
LM verfügbar in 
x 
x 
x 
x 
x 
HW-Voraussetzungen 
Digitale Amtsbaugruppe 
SW-Voraussetzungen 
ab Rel. 1.0 
ab Rel. 1.0 
ab Rel. 1.0 
ab Rel. 1.0 
ab Rel. 1.0 

Abhängigkeiten/Einschränkungen

Thema 
Abhängigkeit/Einschränkung 
CorNet-N 
Blockwahl wird in CorNet-N-Netzen verwendet. 
QSig 
Blockwahl wird in QSig-Netzen verwendet. 
USA, PRI 
Bei PRI in USA ist Blockwahl vorgeschrieben. 

Einrichtungsmöglichkeiten

Das Leistungsmerkmal kann eingerichtet werden mit:

Hicom Assistant T / Hicom Assistant E Office

LM programmieren über Hicom Assistant T

Das Leistungsmerkmal wird über Hicom Assistant T wie folgt eingerichtet:

Schritt 
Tätigkeit 
1. 
Blockwahl einrichten  
2. 
35-1 => Automatische Wegesuche - Wegesuche ein/aus 
3. 
35-2 => Automatische Wegesuche - Wahlaussendung 
4. 
35-3 => Automatische Wegesuche - Wahlregel 
5. 
35-4 => Automatische Wegesuche - Autorisierungscode 
6. 
35-5 => Automatische Wegesuche - Zeitplan 
7. 
35-6 => Automatische Wegesuche - Berechtigung 
8. 
35-7 => Automatische Wegesuche - Wegetabellen 
9. 
35-8 => Automatische Wegesuche - Wahlplan 

LM programmieren über Hicom Assistant E Office

Das Leistungsmerkmal wird über Hicom Assistant E Office wie folgt eingerichtet:

Schritt 
Tätigkeit 
1. 
Blockwahl einrichten  
Einstellungen 
2. 
Automatische Wegesuche 

LM-Check durchführen

Das Leistungsmerkmal wird wie folgt auf einwandfreie Funktion überprüft:

Schritt 
Tätigkeit 
1. 
Automatische Wegesuche mit Blockwahl einrichten. 
2. 
Externe Rufnummer wählen. 
3. 
Die Amtsleitung wird erst nach Ablauf des Timers belegt und die komplette Wahl wird ausgesandt. 

7.7.7 Hörzeichenüberwachung

Definition

Ein Verbindungsaufbau über analoge Leitungen ist immer mit einer Hörzeichenüberwachung gekoppelt. Dabei wird die Amtsleitung auf Vorhandensein des Hörzeichens überprüft. Erst danach werden die Wahldaten zum Amt geschickt.

Dies wird deshalb so realisiert, weil die Zeit bis zum Eintreffen des Amtswähltones je nach Netzbetreiber und Netzzustand unterschiedlich sein kann.

Die Hörzeichenüberwachung erfolgt:

nach Leitungsbelegung.
nach Wahl administrierbarer Ziffern (z.B. AKZ in der Hauptanlage, LCR).
durch Überwachung eines 2. Hörzeichens.

Modellabhängige Daten

Thema 
Pro 
Com 
Point 
One 
Start 
LM verfügbar in 
x 
x 
x 
HW-Voraussetzungen 
Analoge Amtsbaugruppe 
SW-Voraussetzungen 
ab Rel. 1.0 
ab Rel. 1.0 
ab Rel. 1.0 

Abhängigkeiten/Einschränkungen

Thema 
Abhängigkeit/Einschränkung 
Hörzeichen 
Ist keine Hörzeichenüberwachung möglich oder erwünscht, kann eine "Pause vor Wahl" konfiguriert werden. 
Hörzeichen 
Die Überwachung des 2.Hörzeichens und der Zeit der Hörzeichenüberwachung ist nur über den Hicom Assistant E änderbar. 

Einrichtungsmöglichkeiten

Das Leistungsmerkmal kann eingerichtet werden mit:

Hicom Assistant T / Hicom Assistant E Office

LM programmieren über Hicom Assistant T

Das Leistungsmerkmal wird über Hicom Assistant T wie folgt eingerichtet:

Schritt 
Tätigkeit 
1. 
Hörzeichenüberwachung einrichten  
2. 
21-2 => HKZ Parameter - Pause vor Wahl 

LM programmieren über Hicom Assistant E Office

Das Leistungsmerkmal wird über Hicom Assistant E Office wie folgt eingerichtet:

Schritt 
Tätigkeit 
1. 
Hörzeichenüberwachung einrichten  
Einstellungen 
2. 
Leitung/Vernetzung 
3. 
Richtungsparameter ('Pause vor Wahl' und 'Auswertung des 2. Hörzeichens') 
4. 
Zeiten einstellen  
Einstellungen 
5. 
Systemparameter 
6. 
Zeitparameter ("Wähltonüberwachungszeit" und "Zeit zwischen HT-Auswertung und Wahl"). 

LM-Check durchführen

Das Leistungsmerkmal wird wie folgt auf einwandfreie Funktion überprüft:

Schritt 
Tätigkeit 
1. 
Pause vor Wahl einrichten. 
2. 
Die Ziffern werden erst nach Ablauf der Pausenzeit ausgesandt. 

7.7.8 Wahlendeerkennung

Definition

Wie bei der Blockwahl wird das Wahlende entweder automatisch nach Timerablauf erkannt oder manuell vom Benutzer mit dem Wahlendekennzeichen "#" gekennzeichnet.

Modellabhängige Daten

Thema 
Pro 
Com 
Point 
One 
Start 
LM verfügbar in 
x 
x 
x 
x 
x 
HW-Voraussetzungen 
Amtsanschlussorgan 
SW-Voraussetzungen 
ab Rel. 1.0 
ab Rel. 1.0 
ab Rel. 1.0 
ab Rel. 1.0 
ab Rel. 1.0 

Abhängigkeiten/Einschränkungen

Thema 
Abhängigkeit/Einschränkung 
Wahlendezeit 
Je höher die Zeit für das Wahlende ist, desto länger dauert bei einer analogen Leitung die Aussendung der letzten Ziffer. 

Einrichtungsmöglichkeiten

Das Leistungsmerkmal kann eingerichtet werden mit:

Hicom Assistant E Office

LM programmieren über Hicom Assistant E Office

Das Leistungsmerkmal wird über Hicom Assistant E Office wie folgt eingerichtet:

Schritt 
Tätigkeit 
1. 
Wahlendezeit ändern  
Einstellungen 
2. 
Systemparameter 
3. 
Zeitparameter 

LM-Check durchführen

Das Leistungsmerkmal wird wie folgt auf einwandfreie Funktion überprüft:

Schritt 
Tätigkeit 
1. 
Eine externe Nummer anwählen. 
2. 
Die letzte Ziffer wird erst nach Ablauf des Timers ausgesandt. 

7.7.9 Wahlverfahren zum Amt

Definition

Die heute üblichen Wahlverfahren sind:

Impulswahlverfahren IWV oder
Mehrfrequenzverfahren MFV

Bei IWV werden Impulse ausgewertet, bei MFV dagegen Töne.

Bei Verwendung von analogen Amtsbaugruppen wird das Wahlverfahren automatisch erkannt, sofern nicht ein Wahlverfahren bzw. "Pause vor Wahl" konfiguriert wurde.

Modellabhängige Daten

Thema 
Pro 
Com 
Point 
One 
Start 
LM verfügbar in 
x 
x 
x 
HW-Voraussetzungen 
Analoge Amtsbaugruppe 
SW-Voraussetzungen 
ab Rel. 1.0 
ab Rel. 1.0 
ab Rel. 1.0 

Abhängigkeiten/Einschränkungen

Thema 
Abhängigkeit/Einschränkung 
Wahlverfahren 
Steht die Leitung auf PABX, ist die Wahlart MFV eingeschaltet. 
Pause vor Wahl 
Ist "Pause vor Wahl" konfiguriert, ist die Wahlart IWV eingeschaltet. 
Power-Reset (Stromausfall) 
Das einmal automatisch erkannte Wahlverfahren bleibt bis zum nächsten Power-Reset (Stromausfall) gespeichert 

Einrichtungsmöglichkeiten

Das Leistungsmerkmal kann eingerichtet werden mit:

Hicom Assistant T / Hicom Assistant E Office

LM programmieren über Hicom Assistant T

Das Leistungsmerkmal wird über Hicom Assistant T wie folgt eingerichtet:

Schritt 
Tätigkeit 
1. 
Wahlverfahren einrichten  
2. 
21-1 => HKZ-Parameter - Wahlverfahren 

LM programmieren über Hicom Assistant E Office

Das Leistungsmerkmal wird über Hicom Assistant E Office wie folgt eingerichtet:

Schritt 
Tätigkeit 
1. 
Wahlverfahren einrichten  
Einstellungen 
2. 
Leitungen/Vernetzung 
3. 
Leitungen 
4. 
Flags 
5. 
HKZ-Flags 

LM-Check durchführen

Das Leistungsmerkmal wird wie folgt auf einwandfreie Funktion überprüft:

Schritt 
Tätigkeit 
1. 
Eine analoge Leitung belegen. 
2. 
Es wird automatisch das richtige Wahlverfahren erkannt. 

7.7.10 Amtsberechtigung konfigurierbar / Wahlkontrolle

Definition

Jedem Teilnehmer einer Nebenstellenanlage können unterschiedliche Amtsberechtigungen zugewiesen werden. Bei jedem Versuch einer Endstelle, eine Amtsleitung zu belegen, wird deren Berechtigung überprüft (Wahlkontrolle). Systemintern wird zwischen 15 Berechtigungsklassen unterschieden, für die folgender Standard gilt: Klasse "0" = nichtamtsberechtigt, "1" = halbamtsberechtigt, "2 bis 7" = Erlaubnislisten, "8 bis 13" = Verbotslisten und "14" = vollamtsberechtigt.

Bei Anlagenkonfigurationen mit CorNet-N und/oder Faxserver wird die Berechtigungsklasse 7 für diese Leitungen/Geräte benutzt. In diesem Fall dürfen Teilnehmer mit eingeschränkter Berechtigung nicht der Berechtigungsklasse 7 zugeordnet werden. Für diese Teilnehmer ist eine andere Berechtigungsklasse zu verwenden (0 bis 6, 8 bis 14).  

Keine Amtsberechtigung
Der Teilnehmer darf nur intern telefonieren. Die KWZ-Ziele können benutzt werden.
Halbamtsberechtigung (kommend berechtigt)
Der Teilnehmer darf externe Gespräche nur annehmen. Die KWZ-Ziele können benutzt werden.
Erlaubnislisten
Hier wird festgelegt, welche Rufnummer der Teilnehmer wählen darf. Ist keine Nummer eingetragen, verhält sich der Teilnehmer wie ein halbamtsberechtigter Apparat.
Verbotslisten
Hier wird festgelegt, welche Rufnummer der Teilnehmer nicht wählen darf. Ist keine Nummer eingetragen, verhält sich der Teilnehmer wie ein vollamtsberechtigter Apparat.
Vollamtsberechtigung
Der Teilnehmer darf ohne Einschränkung kommende und gehende Gespräche annehmen und aufbauen.

Modellabhängige Daten

Thema 
Pro 
Com 
Point 
One 
Start 
LM verfügbar in 
x 
x 
x 
x 
x 
HW-Voraussetzungen 
Amtsanschlussorgan 
SW-Voraussetzungen 
ab Rel. 1.0 
ab Rel. 1.0 
ab Rel. 1.0 
ab Rel. 1.0 
ab Rel. 1.0 
Anzahl Berechtigungsklassen 
15 
15 
15 
15 
15 
Zeichenlänge der Einträge in die Listen 
25 
25 
25 
25 
25 
Erlaubnislisten ges. 
Erlaubnislisten lang 100 Einträge 
Erlaubnislisten kurz 10 Einträge 
Verbotslisten ges. 
Verbotslisten lang
50 Einträge 
Verbotslisten kurz
10 Einträge 

Abhängigkeiten/Einschränkungen

Thema 
Abhängigkeit/Einschränkung 
KWZ 
KWZ-Ziele können unabhängig von der Berechtigungsklasse benutzt werden. 
Berechtigung 
Die Berechtigungen der Wahlkontrolle regeln, welche Verbots- oder Erlaubnislisten pro Richtung für den Teilnehmer benutzt werden. Die Berechtigungen gelten für Daten- und Sprachendgeräte.  
PBX/CorNet/QSig 
Steht bei einer Vernetzung die Richtung auf PBX, wird die Wahlkontrolle nicht ausgeführt. 
CorNet-N/QSig 
Bei Vernetzung sollte die Amtskennzahl der Oberanlage als zweite Amtskennzahl eingetragen werden, damit bei einer Belegung einer Amtsleitung in der Oberanlage die Amtsberechtigung geprüft wird. 
LCR 
Berechtigungsklassen und LCR-Berechtigung sind verschieden; sind beide eingerichtet, so wirken auch beide. 
Codeschloss 
Bei aktiviertem Codeschloss kann die Berechtigungsklasse ausschließlich herabgesetzt werden. Die Wahl einer höheren Berechtigungsklasse ist nicht möglich. 

Einrichtungsmöglichkeiten

Das Leistungsmerkmal kann eingerichtet werden mit:

Hicom Assistant T / Hicom Assistant E Office

LM programmieren über Hicom Assistant T

Das Leistungsmerkmal wird über Hicom Assistant T wie folgt eingerichtet:

Schritt 
Tätigkeit 
1. 
Erlaubnislisten einrichten  
2. 
15-3-1 => Amtsberechtigungen - Erlaubnislisten - E Liste 1, lang 
3. 
15-3-2 => Amtsberechtigungen - Erlaubnislisten - E Liste 2, kurz 
4. 
Verbotslisten einrichten  
5. 
15-4-1 => Amtsberechtigungen - Verbotslisten - V Liste 1, lang 
6. 
15-4-2 => Amtsberechtigungen - Verbotslisten - V Liste 2, kurz 
7. 
Amtsberechtigung für Teilnehmer einrichten  
8. 
15-1 => Amtsberechtigungen - Amtsberechtigung, Tag 
9. 
15-2 => Amtsberechtigungen - Amtsberechtigung, Nacht 

LM programmieren über Hicom Assistant E Office

Das Leistungsmerkmal wird über Hicom Assistant E Office wie folgt eingerichtet:

Schritt 
Tätigkeit 
1. 
Erlaubnis/Verbotslisten einrichten  
Einstellungen 
2. 
Berechtigungen 
3. 
erl./ver. Nummern 
4. 
Teilnehmer-Berechtigung konfigurieren  
Einstellungen 
5. 
Berechtigungen 
6. 
Teilnehmer 

LM-Check durchführen

Das Leistungsmerkmal wird wie folgt auf einwandfreie Funktion überprüft:

Schritt 
Tätigkeit 
1. 
Einen Teilnehmer "halbamt" berechtigen. 
2. 
Der Teilnehmer kann keine gehende externe Verbindung aufbauen (Ausnahme: Kurzwahl zentral). 

7.7.11 Verkehrsbeziehungsgruppen

Definition

Im System sind für alle Teilnehmer mehrere Verkehrsbeziehungsgruppen (VBZ) vorgesehen. Darin werden Festlegungen getroffen bezüglich Amtsberechtigung und Richtungsbezug (kommend / gehend) für Teilnehmer und Leitungen.

Über eine VBZ-Matrix wird festgelegt:

ob ein Teilnehmer nicht berechtigt ist, eine Amtsleitung zu belegen,
ob ein Teilnehmer eine Amtsleitung nur kommend oder nur gehend belegen darf,
ob ein Teilnehmer eine Amtsleitung kommend und gehend belegen darf.
ob ein Teilnehmer berechtigt ist, bestimmte Kurzwahlziele KWZ zu belegen (ab Release 2.2),
ob ein Teilnehmer einen anderen Teilnehmer intern erreichen kann.

Modellabhängige Daten

Thema 
Pro 
Com 
Point 
One 
Start 
LM verfügbar in 
x 
x 
x 
x 
x 
HW-Voraussetzungen 
SW-Voraussetzungen 
ab Rel. 1.0 
ab Rel. 1.0 
ab Rel. 1.0 
ab Rel. 1.0 
ab Rel. 1.0 
Anzahl VBZ-Gruppen 

Abhängigkeiten/Einschränkungen

Thema 
Abhängigkeit/Einschränkung 
VBZ-Gruppe 
Standardmäßig sind alle Teilnehmer und Leitungen in VBZ-Gruppe 1. 
MOH-Geräte 
Ab Release 2.2 SMR-J können sechs MOH-Geräte für die sechs möglichen Verkehrsbeziehungsgruppen definiert werden. Das heißt die zum Anschluss verwendeten analogen Schnittstellen sind Teil der VBZ-Gruppen. Welches MOH-Gerät verwendet wird, bestimmt die VBZ-Gruppe des Teilnehmers, der ein Gespräch auf Halten legt.  
MOH-Quelle 
Als MOH-Quelle sollte nicht der logische Port "0" verwendet werden.  

Einrichtungsmöglichkeiten

Das Leistungsmerkmal kann eingerichtet werden mit:

Hicom Assistant T / Hicom Assistant E Office

LM programmieren über Hicom Assistant T

Das Leistungsmerkmal wird über Hicom Assistant T wie folgt eingerichtet:

Schritt 
Tätigkeit 
1. 
VBZ-Teilnehmer einrichten  
2. 
18-3-1-1 => Verkehrsbez. - VBZ Grp. - Gruppenzuordnung - Teilnehmer 
3. 
VBZ-Leitungen einrichten  
4. 
18-3-1-2 => Verkehrsbez. - VBZ Grp. - Gruppenzuordnung - Leitungen 
5. 
VBZ-Matrix einrichten  
6. 
18-3-2-1 => Verkehrsbez. - VBZ Gruppen - Verbindungsmatrix - Matrix 

LM programmieren über Hicom Assistant E Office

Das Leistungsmerkmal wird über Hicom Assistant E Office wie folgt eingerichtet:

Schritt 
Tätigkeit 
1. 
VBZ-Matrix einrichten  
Einstellungen 
2. 
Berechtigung 
3. 
VBZ-Matrix 
4. 
VBZ-Gruppen einrichten  
Einstellungen 
5. 
Berechtigung 
6. 
VBZ-Gruppenzuordnung 

LM-Check durchführen

Das Leistungsmerkmal wird wie folgt auf einwandfreie Funktion überprüft:

Schritt 
Tätigkeit 
1. 
Verschiedene VBZ-Gruppen einrichten. 
2. 
Ein Teilnehmer versucht, einen anderen Teilnehmer aus einer anderen VBZ-Gruppe anzurufen. 
3. 
Teilnehmer mit unterschiedlicher VBZ-Berechtigung können nicht miteinander telefonieren. 
4. 
Je nach Berechtigung in der VBZ-Matrix können Teilnehmer miteinander telefonieren. 

7.7.12 Privatleitung

Definition

Mit dem Leistungsmerkmal "Privatleitung" erhält ein Teilnehmer über eine Funktionstaste sofortigen Zugang zu einer Amtsleitung.

Über die VBZ-Gruppen oder über eine eigene Richtung kann eine Privatleitung mit der entsprechenden Amtsberechtigung programmiert werden.

Modellabhängige Daten

Thema 
Pro 
Com 
Point 
One 
Start 
LM verfügbar in 
x 
x 
x 
x 
x 
HW-Voraussetzungen 
SW-Voraussetzungen 
ab Rel. 1.0 
ab Rel. 1.0 
ab Rel. 1.0 
ab Rel. 1.0 
ab Rel. 1.0 

Einrichtungsmöglichkeiten

Das Leistungsmerkmal kann eingerichtet werden mit:

Hicom Assistant T / Hicom Assistant E Office

LM programmieren über Hicom Assistant T

Das Leistungsmerkmal wird über Hicom Assistant T wie folgt eingerichtet:

Schritt 
Tätigkeit 
1. 
VBZ-Teilnehmer einrichten  
2. 
18-3-1-1 => Verkehrsbez. - VBZ Grp. - Gruppenzuordnung - Teilnehmer 
3. 
VBZ-Leitungen einrichten  
4. 
18-3-1-2 => Verkehrsbez. - VBZ Grp. - Gruppenzuordnung - Leitungen 
5. 
VBZ-Matrix einrichten  
6. 
18-3-2-1 => Verkehrsbez. - VBZ Gruppen - Verbindungsmatrix - Matrix 

LM programmieren über Hicom Assistant E

Das Leistungsmerkmal wird über Hicom Assistant E wie folgt eingerichtet:

Schritt 
Tätigkeit 
1. 
VBZ-Matrix einrichten Einstellungen  
2. 
Berechtigung 
3. 
VBZ-Matrix 
4. 
VBZ-Gruppen einrichten  
Einstellungen 
5. 
Berechtigung 
6. 
VBZ-Gruppenzuordnung 

LM-Check durchführen

Das Leistungsmerkmal wird wie folgt auf einwandfreie Funktion überprüft:

Schritt 
Tätigkeit 
1. 
Nur der eingerichtete Teilnehmer darf die Privatleitung belegen. 

7.7.13 Leitungsvormerken

Definition

Wenn ein Teilnehmer nach dem Belegungswunsch einer Amtsleitung Besetztton erhält (weil keine freie Leitung verfügbar ist), kann er durch eine Prozedur eine belegte Leitung vormerken. Sobald die Leitung frei wird, erhält er einen Wiederanruf. Er erhält den Amtswählton und kann nun die externe Verbindung aufbauen.

Modellabhängige Daten

Thema 
Pro 
Com 
Point 
One 
Start 
LM verfügbar in 
x 
x 
x 
x 
x 
HW-Voraussetzungen 
SW-Voraussetzungen 
ab Rel. 1.0 
ab Rel. 1.0 
ab Rel. 1.0 
ab Rel. 1.0 
ab Rel. 1.0 

Abhängigkeiten/Einschränkungen

Thema 
Abhängigkeit/Einschränkung 
Leitung vormerken 
Ein Teilnehmer kann nur eine Leitung vormerken. 
Wiederanruf 
Ein Wiederanruf folgt nicht dem Call Management. 
Freisprechmodus 
Das Leitungsvormerken kann auch im Freisprechmodus erfolgen. 
Amtsleitung 
Merken mehrere Teilnehmer eine Amtsleitung vor, so erfolgt die Zuteilung in der Reihenfolge der Vormerkung. 
LCR 
Ist LCR aktiv, kann keine Leitung vorgemerkt werden.  

Einrichtungsmöglichkeiten

Das Leistungsmerkmal kann eingerichtet werden mit:

Hicom Assistant T / Hicom Assistant E Office

LM programmieren über Hicom Assistant T

Das Leistungsmerkmal wird über Hicom Assistant T wie folgt eingerichtet:

Schritt 
Tätigkeit 
1. 
Leitungsvormerken einrichten  
2. 
22-25 => Systemeinstellungen - Leitung Reservierung 

LM programmieren über Hicom Assistant E Office

Das Leistungsmerkmal wird über Hicom Assistant E Office wie folgt eingerichtet:

Schritt 
Tätigkeit 
1. 
Leitungsvormerken einrichten  
Einstellungen 
2. 
Systemparameter 
3. 
Flag/CMI 

LM-Check durchführen

Das Leistungsmerkmal wird wie folgt auf einwandfreie Funktion überprüft:

Schritt 
Tätigkeit 
1. 
Teilnehmer A belegt Leitung. 
2. 
Teilnehmer B drückt Leitungstaste oder AKZ. 
3. 
"Leitung vormerken" bestätigen. 
4. 
Teilnehmer A legt auf. 
5. 
Teilnehmer B klingelt, hebt ab und hat Wählton. 

7.7.14 Temporäre Unterdrückung der Rufnummernanzeige

Definition

Mit diesem Leistungsmerkmal kann erreicht werden, dass der rufende oder gerufene Gesprächspartner keine Rufnummernanzeige erhält. Das Leistungsmerkmal ist als Umschaltfunktion ausgelegt. Das bedeutet: Die Umschaltung gilt solange, bis sie definitiv zurückgenommen wird (erneutes Umschalten).

Modellabhängige Daten

Thema 
Pro 
Com 
Point 
One 
Start 
LM verfügbar in 
x 
x 
x 
x 
x 
HW-Voraussetzungen 
SW-Voraussetzungen 
ab Rel. 1.0 
ab Rel. 1.0 
ab Rel. 1.0 
ab Rel. 1.0 
ab Rel. 1.0 

Abhängigkeiten/Einschränkungen

Thema 
Abhängigkeit/Einschränkung 
Rufnummernübermittlung 
Die temporäre Unterdrückung der Rufnummer muss vom Amt unterstützt werden. 
Systemweite Unterdrückung der Rufnummernanzeige 
Ist die systemweite Unterdrückung der Rufnummernanzeige aktiv (CLIR und COLR), so kann diese nicht überschrieben werden (d.h. die temporäre Unterdrückung hat keine Auswirkung). 
CLIR 
Es ist möglich, eine Aktivierte CLIR-Einstellung zu ignorieren und damit die Rufnummer des rufenden Teilnehmers zur Anzeige zu bringen. Dies kann z. B. bei Notrufen sinnvoll sein! 

Einrichtungsmöglichkeiten

Das Leistungsmerkmal muss nicht explizit eingerichtet werden.

LM-Check durchführen

Das Leistungsmerkmal wird wie folgt auf einwandfreie Funktion überprüft:

Schritt 
Tätigkeit 
1. 
Über Kennzahl *86 die Rufnummerunterdrückung einschalten. 
2. 
Eine gehende Verbindung aufbauen. Die Rufnummer wird bei der Gegenstelle nicht angezeigt. 
3. 
Über Kennzahl #86 die Rufnummernunterdrückung ausschalten. 
4. 
Eine gehende Verbindung aufbauen. Die Rufnummer wird bei der Gegenstelle angezeigt. 

7.7.15 Verbotsliste für unbewählte vermittelte Leitungen

Definition

Einschränkung der Wahlberechtigung für eine durch den Vermittlungsplatz zugewiesene Leitung.

Modellabhängige Daten

Thema 
Pro 
Com 
Point 
One 
Start 
LM verfügbar in 
x 
x 
x 
x 
x 
SW-Voraussetzungen 
ab Rel. 2.2 
ab Rel. 2.2 
ab Rel. 2.2 
ab Rel. 2.2 
ab Rel. 2.2 

Abhängigkeiten/Einschränkungen

Thema 
Abhängigkeit/Einschränkung 
Berechtigung 
Es gilt die Berechtigung des zugewiesenen Referenzteilnehmers. 

Einrichtungsmöglichkeiten

Das Leistungsmerkmal kann eingerichtet werden mit:

Hicom Assistant T / Hicom Assistant E Office

LM programmieren über Hicom Assistant T

Das Leistungsmerkmal wird über Hicom Assistant T wie folgt eingerichtet:

Schritt 
Tätigkeit 
1. 
33-4-1 => Vermittlungsplatz, unbew.Vermitteln erlaubt 
2. 
15-4 => Verbotsliste oder 15-3 Erlaubnisliste 
3. 
15-8 => Referenzteilnehmer einrichten 
4. 
15-1 => Amtsberechtigung Tag für Referenzteilnehmer 
15-2 => Amtsberechtigung Nacht für Referenzteilnehmer 

LM programmieren über Hicom Assistant E Office

Das Leistungsmerkmal wird über Hicom Assistant E Office wie folgt eingerichtet:

Schritt 
Tätigkeit 
1. 
LM für Vermittlungsplatz freigeben 
2. 
Verbotsliste / Erlaubnisliste 
3. 
Referenzteilnehmer zuweisen in Berechtigung Teilnehmer 
4. 
Berechtigungsgruppe zuweisen für Referenzteilnehmer  

LM-Check durchführen

Das Leistungsmerkmal wird wie folgt auf einwandfreie Funktion überprüft:

Schritt 
Tätigkeit 
1. 
Teilnehmer ruft Vermittlung an 
2. 
VPL gibt über Menüpunkt "Leitung übergeben" Wählton an Tln. 
3. 
Teilnehmer kann mit Amtsholung (0) Gespräch im erlaubten Bereich aufbauen 

7.7.16 Zuordnung der KWZ-Nr. zu VBZ-Gruppen

Definition

Zuordnung einer bestimmten KWZ-Nummer zu bestimmten Teilnehmer oder bestimmter Leitung.

Modellabhängige Daten

Thema 
Pro 
Com 
Point 
One 
Start 
LM verfügbar in 
x 
x 
x 
x 
x 
SW-Voraussetzungen 
ab Rel. 2.2 
ab Rel. 2.2 
ab Rel. 2.2 
ab Rel. 2.2 
ab Rel. 2.2 

Abhängigkeiten/Einschränkungen

Thema 
Abhängigkeit/Einschränkung 
Anzahl KWZ-Gruppen 
Es können bis zu 6 KWZ-Gruppen (von KWZx bis KWZy), auch sich überschneidende, eingerichtet werden. 

Einrichtungsmöglichkeiten

Das Leistungsmerkmal kann eingerichtet werden mit:

Hicom Assistant T / Hicom Assistant E Office

LM programmieren über Hicom Assistant T

Das Leistungsmerkmal wird über Hicom Assistant T wie folgt eingerichtet:

Schritt 
Tätigkeit 
1. 
18-3-1 => KWZ-Gruppenzuordnung 
2. 
3-1 => Untergrenze KWZ 
3. 
F2 => Weiter zur Obergrenze KWZ 
4. 
18-3-1-1 => KWZ-Gruppe Tln zuordnen 

LM programmieren über Hicom Assistant E Office

Das Leistungsmerkmal wird über Hicom Assistant E Office wie folgt eingerichtet:

Schritt 
Tätigkeit 
1. 
Berechtigung VBZ-Gruppenzuordnung
KWZ-Gruppenzuordnung Tln 

LM-Check durchführen

Das Leistungsmerkmal wird wie folgt auf einwandfreie Funktion überprüft:

Schritt 
Tätigkeit 
1. 
Tln wählt erlaubte KWZ - OK. 
2. 
Tln wählt nichterlaubte KWZ - keine Berechtigung. 


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© Siemens AG, München, 2000
Hicom 150 E Office Rel.2.0-3.0 Servicehandbuch, Ausgabe -2-, 2, 2000-06-05
Siemenssachnummer: P31003-M1550-X403-2-20
Konvertierungsdatum: 2000-05-31